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Hydro Tuning - die HHO Zelle im Auto
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Start ThreadHydro Tuning - die HHO Zelle im Auto [Technik] von Einstein am 25.03.2016
ThreadDie HHO Flamme als Ofen-Heizung von Admin am 26.02.2018
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KommentareHydro Tuning - die HHO Zelle im Auto [Technik] von Einstein, 25.03.2016
Hallo miteinander

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit einer HHO Zelle im Pkw zeigen. Ein HHO-Generator ist eine Zelle welche durch Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spaltet. Es entsteht dabei sogenanntes Browngas was ein höheren Energiegehalt hat als Benzin und der Ansaugluft beigemischt wird. Mittlerweile sollen wohl schon Tausende so eine Zelle im Auto haben. Alles was Du dabei verbrauchst, ist etwa 1 Liter Wasser auf 1000 km.

Ich habe mir also ein HHO-Kit DC2000 in mein Mazda 2 eingebaut (1500 ccm, 90 PS). Das Set bekommt man heute günstig für etwa 165,- € mit allem was dazu gehört. Der Einbau war relativ einfach. Der Generator liegt unten im tiefsten Punkt, horizontal befestigt und funktionierte auf Anhieb. Für die Beimischung in den Ansaugtrackt habe ich den Stutzen für die Motorentlüftung genommen. Der liegt zwischen Drosselklappe und Luftmassenmesser - also genau richtig. Der Bubbler muss in der Höhe zwischen Wassertank und Ansaugstutzen liegen. Die Spannungsversorgung für den HHO-Generator habe ich jetzt direkt über das Relais realisiert. Die Ansteuerung über ein Motorsignal mit zusätzlichen Ausschalter in Reihe. Den CCPWM60A zur Stromregelung habe ich wieder ausgebaut. Er hat den Nachteil, dass er im Standby ca. 80 mA zieht und sich nicht selbst abschaltet. Weiterhin trennt er verzögert, d.h. der HHO-Generator läuft noch etwa 1 Minute nach Motor-Aus weiter. Und das ist mir zu lang und zu viel Gas. Die Gaserzeugung ist nicht wesentlich schlechter als mit Pulsweitenmodulator und das Ganze bleibt sicher und überschaubar. Jetzt habe ich ein optimalen Strom von 6,5 A durch die richtige Menge an Elektrolyt (KOH) erreicht. Das entspricht etwa 0,5 Liter/min.

[Bild]

Fazit: Der Motor läuft jetzt ruhiger und verbraucht etwa 1 Liter Benzin weniger. Bei 5 Liter Normalverbrauch sind das aber schon 20%. Das heisst ich bin jetzt bei 4 Liter/100km und damit erst einmal zufrieden. Sicher ist das auch durch die hohe Verdichtung von 1:15 begünstigt. Für ein Benziner ist das relativ hoch aber Mazda machts möglich. Für noch mehr Einsparung muss man dann am Steuergerät "feilen". Abgesehen von der Spriteinsparung tut man auch Gutes für die Umwelt durch weniger CO2-Ausstoss und der Motor hält länger. Ein Nachteil ist die schlechtere Heizung, da der Motor nicht mehr so heiss wird bzw. länger braucht bis er auf Temperatur ist.

Das mit dem EFIIE-Chip zum Austricksen des Steuergerätes muss ich mir noch überlegen. Er sorgt zwar für ein mageres Gemisch, aber das tut er auch ohne HHO-Gas. Da fehlt mir eine Motor-Leistungsmessung zur genauen Einschätzung. Meiner Meinung nach sollte man die Zugabe von HHO-Gas nur soviel wie nötig machen. Technisch gesehen erhöht man damit die Oktanzahl vom Benzin. In einem bestimmten Bereich lässt das die Regelung auch zu. Bei zu viel Gaszugabe wird dann mehr Benzin eingespritzt und der Verbrauch steigt. Das muss man selbst austesten bis der Verbrauch am geringsten ist. Wichtig ist ein Reset des Steuergerätes damit die alten Werte gelöscht werden, also 1 Tag die Batterie abklemmen!

Demnächst werde ich noch Plasma-Zündkerzen und einen Sportluftfilter einsetzen. Dann noch eine Abgas- und Leistungsmessung machen lassen. Ich gebe noch entsprechendes Feedback.


Anmerkung: Es wird immer wieder behauptet, die Gasmenge sei zu gering im Verhältnis zur angesaugten Luft. Wir wollen aber das Benzin ersetzen und nicht die angesaugte Luft! Man muss also immer das Verhältnis zur eingespritzten Benzinmenge sehen. Dann kommen wir z.b. bei einem Benzinverbrauch von 6 Litern/h und einer Gasmenge von 1 Liter/min. auf ein Verhältnis von 1 zu 10 ! Das heisst der Motor bekommt 10 mal soviel HHO-Gas wie Benzin. Theoretisch müsste so ein Motor auch ohne Benzin und NUR mit HHO-Gas laufen. Dann allerdings mit Umbau auf Implosion.
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