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Die HHO Flamme als Ofen-Heizung

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Die HHO Flamme als Ofen-Heizung verfasst von Admin am 26.02.2018

Ich habe mir Gedanken gemacht wie man aus dem HHO-Gas eine effektive Ofen-Heizung bauen kann. Der Gedanke dahinter ist so einfach und genial, dass ich mich immer noch wundere, warum es keiner macht. Aber vielleicht machen es schon viele und wir erfahren es nicht.

Hier das Prinzip: Eine HHO-Flamme wird in einem "Ofen" auf ein Katalysator (Wolfram-Wolle) gehalten und zum glühen gebracht. Das verbrennende HHO-Gas erzeugt dann an der Luft wieder Wasserdampf welcher sich durch die Hitze am Katalysator neu spaltet (H2 + O) und das H2 wieder entzündet - Ein Selbstläufer! Hier der Ausschnitt aus einem Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=M2SI5le_eEw):

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Ich habe das Experiment selbst nachgebaut und es funktioniert tatsächlich! Zum Starten war die volle Leistung des HHO-Generators bis zum glühen der Wolfram-Wolle notwendig, danach konnte die Gas-Zufuhr gedrosselt werden (bei geschlossenen Deckel). Wolfram ist ein besonders guter Katalysator weil er bis zu 3000 Grad mit einer HHO-Flamme erzeugt. Als "Abgas" bei der Verbrennung des HHO-Gases entsteht neuer Wasserdampf, der sich am glühenden Katalysator neu spaltet und wieder entzündet. Je nach Grösse und Bauart des Ofen läuft er danach fast von alleine weiter. Die HHO-Gas-Zufuhr habe ich dann bis zum Selbsterhaltungslevel, dem Ausgleich von Verlusten, reduziert. Etwa 36 Watt (3 Ampere bei 12 Volt) waren für den HHO-Generator im "selbsterhaltenen Modus" nötig - und das für ein Ofen mit ca. 270 Grad! Damit kann ich leben. Für die Gasproduktion habe ich den HHO-Generator aus dem PKW-Kit mit einer DC-3000 Zelle verwendet, funktioniert aber auch mit einer Eigenbau-DryCell.

Ich brauche hier nicht nachrechnen was den COP angeht, aber der ist mit Sicherheit grösser als 1. Und ich bin mir sicher den "HHO-Ofen" kann man noch optimieren, dass die HHO-Zufuhr gegen Null geht. Und das alles ohne schädliche Abgase, nur Wasserdampf.


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